Angespielt – For Honor Beta (PlayStation 4)

Angespielt – For Honor Beta (PlayStation 4)

Ich hatte das Vergnügen für euch die „For Honor“ Beta ausführlich zu testen. Die Schlachten in der Beta haben vier Tage lang getobt und sind seit heute Nacht zu Ende. Wir starten das Spiel und das Erste was wir sehen ist die Wahl der Fraktion und die Auswahl der Klasse: Die Samurai! Je nachdem welche Fraktion man aussucht, wählt man zwischen drei Helden. Meine Wahl viel auf den Orochi. Einem flinken Samurai, der schnell austeilt und wenig einsteckt. Warum ich mich für diese Klasse entschieden hab? Ganz einfach. Auf dem Schlachtfeld will ich schnell unterwegs sein und gegen die etwas härteren Gegner braucht man einfach flinke Ausweichmanöver. Der Orochi ist nicht von Anfang an freigeschalten und kann mit der Währung Stahl freigeschalten werden. Man erhält 2000 Stahl als Startbonus und dieses kann man eben für das Rekrutieren bzw. Freischalten der Charaktere oder für Rüstung ausgeben.

Die Server haben in der Beta gut stand gehalten, jedoch konnte ich von Anfang an nicht gegen andere Spieler spielen und musste mich mit den Bots vergnügen. Wer jetzt denkt die Bots in „For Honor“ sind leichte Beute, der irrt sich gewaltig. Die Bots werden mit „Stufe 1“ angezeigt und passen sich den Spielern an, sodass die Kämpfe durchaus interessant sind. Doch bevor dies alles losgeht, gibt es natürlich ein Tutorial um mit der Steuerung zu­recht­kom­men. Viele meiner Kollegen meinen dass die Steuerung von „For Honor“ gewöhnungsbedürftig ist und das man sich dabei die Finger brechen kann … Blödsinn finde ich. Ich hatte nie den Fall dass die Steuerung schlecht umgesetzt ist und hatte nie meine Probleme, schon gar nicht mit Finger brechen. Der linke Stick dient dazu um den Charakter zu bewegen, der rechte Stick + L2 um die Kampfstellung einzunehmen und die gewünschte Richtung zum abwehren bzw. angreifen, R2 bzw. R1 sind leichte bzw. schwere Attacken und die Tasten Viereck und X sind einmal Blocken und Ausweichen. Wie gesagt, kein Fingerbrechen.

Nachdem man sich durch das Tutorial geschlagen hat, konnte ich zwischen drei Modi wählen:

Modus Beschreibung
Duell 1 vs. 1 Hier kämpft man gegen einen anderen Spieler 1 gegen 1. Der erste der drei Runden gewonnen hat geht als Sieger hervor
Handgemenge 2 vs. 2 Hier kämpfen Spieler 2 gegen 2 und wie schon beim Duell gewinnt das Team die die ersten drei Runden gewinnen
Herrschaft 4 vs. 4 Ein Schlachtfeld wo sich Vier Spieler die Köpfe einschlagen und Basen einnehmen müssen. Hier sind auch kleinere „Gegner“ die mit einem Schlag besiegt werden können um der Schlacht etwas mehr Spannung zu geben. Wer als erster die 1000er Punkte-Marke erreicht, gewinnt noch nicht die Schlacht. Sobald dies erreicht ist, muss man in einer bestimmten Zeit das gegnerische Team besiegen. Erreicht man das Ziel, ist die Runde beendet. Falls man unter die 1000er Punkte-Marke fallen sollte, dann resettet sich das Ganze und versucht wieder die Marke zu erreichen

Die Kämpfe fühlten sich sehr gut und flüssig an. Eine eingenommene Base bringt einem nicht nur Punkte auch die Gesundheit seines Charakters wird vollständig regeneriert. Ich hatte schon Angst dass ich mit einem sehr niedrigem Lebensbalken durch die Schlacht weiterziehen muss 😀 Danke Ubisoft! Aufpassen! Bei den Kämpfen kann es mal vorkommen dass man seinen Teamkameraden erwischt und dieser auch tot umfallen kann = Friendly Fire ist immer an. Außerdem kann man den Gegner auch von einer Brücke runterwerfen und gewinnt dadurch den Kampf. Diese Methode ist eher unehrenhaft. Nach jedem Match erhielt man neben Erfahrungspunkten auch Ausrüstungsgegenstände, mit dem man seinen Charakter ausstatten kann. Die Ausrüstungsgegenstände die ich erhielt waren jedoch größtenteils unbrauchbar, sodass ich mit den erhaltenen Credits nach den Kämpfen mir Ausrüstung kaufen konnte und diese deutlich besser war als die die man quasi umsonst erhielt. Die Ausrüstung des Charakters kann dank Farben umgefärbt werden und dies sieht man auch nach der Änderung. Auch eigene Embleme können erstellt werden und diese werden je nach Klasse auf einem anderen Teil der Rüstung angezeigt. Beim Orochi war das Emblem auf einer kleinen Flagge in der nähe meines Allerwertesten. Natürlich haben die verschiedenen Klassen auch unterschiedliche aktive und passive Fähigkeiten. Diese werden nach und nach freigeschalten und mit der Zeit wird man dadurch auch stärker und besser.

Grafisch ist das Spiel eine Augenweide. Ich bin in manchen Runden stehen geblieben um mir nur die Gegend anzuschauen. Die Charaktere sehen wirklich sehr detailliert aus und die Atmosphäre bei den Kämpfen ist wirklich großartig. Da hat Ubisoft wirklich gute Arbeit geleistet. Bei den 1 vs. 1 Kämpfen sind mir einige Grafikfehler an den Wänden aufgefallen, aber da wird Ubisoft sicher bis zum Release noch etwas ausbessern.

Titel For Honor
Erscheinungsdatum 14.02.2017
Plattform PC, PS4 und Xbox One
Link Vorbestellen

 

Duell 1 vs. 1

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https://www.youtube.com/watch?v=G3n797ftlZw

Handgemenge 2 vs. 2

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https://www.youtube.com/watch?v=DuEDpRuwttE

Herrschaft 4 vs. 4

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https://www.youtube.com/watch?v=la5OrxbP6mI&t=139s

 

  • Grafik
  • Gameplay
  • Spielspaß
4

Fazit

Ubisoft hat mich mit der Beta zu „For Honor“ überzeugen können und ich freue mich schon auf den finalen Release im Februar. Neben dem Multiplayer wird „For Honor“ auch einen Singleplayer beinhalten, jedoch gibt es noch zu wenige Infos darüber. Ich hoffe Ubisoft schafft es das Spiel immer mit neuen Inhalten zu füttern und neue Features zu integrieren. Eintönig war das Spiel in der Beta für mich nie, nur frustrierend im Sinne von kleineren Netzwerkfehlern in den funktionierenden PVP-Matches. Es ist eine Beta und die ist halt dafür da um solche Sachen zu testen. In diesem Sinne: For Honor!

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