PlayStation VR – Mein erster Eindruck

PlayStation VR – Mein erster Eindruck

Ich habe für euch Sony’s „PlayStation VR“ im Hotel Topazz im ersten Bezirk getestet und will euch meine ersten Eindrücke schildern. Dies war das erste mal das ich mit der „PlayStation VR“ in Berührung gekommen bin und kann euch nur sagen es ist ziemlich genial. Ich werde euch hier ein wenig von den gespielten Spielen erzählen und dazu ein kleines Fazit hinzufügen. Zusätzlich füge ich noch ein Youtube Video hinzu, dass euch etwas von dem Gameplay zeigt was ich vor Ort gespielt habe.

Bevor man mit der „PlayStation VR“ loslegen kann, muss man diese vorher auf seinen Kopf anpassen. Einfach aufsetzen und den Schieberegler vom VR-Headset skalieren damit man die Schärfe einstellt. Sobald dies getan war, konnten wir schon loslegen. Die „PlayStation VR“ fühlt sich auf dem Kopf nicht schwer an und auch nicht eng.

Fazit: Die „PlayStation VR“ selber ist wirklich ein schönes Stück Hardware. Ich habe mich mit ihr wirklich wohlgefühlt und konnte keine Probleme feststellen. Sie ist schön gebaut und nicht schwer. Nach einiger Zeit beginnt man zu schwitzen, aber das liegt wohl eher daran dass man gerade eben ein tolles Spiel spielt und etwas Action erlebt. Die „PlayStation VR“ ist ab dem 13.10.2016 überall im Handel erhältlich.

Als erstes haben ich die Demo von Supermassive Games „Until Dawn – Rush of Blood“ gespielt. Hier saß ich in einem Waggon, fuhr durch die Gegend und musste Gegner in Railgun-Shooter Manier umlegen. Das coolste an der Sache war, die Promoter vor Ort haben uns die VR-Brille aufgesetzt und zwei PlayStation Motion-Controller in die Hände gedrückt und auf einmal erschienen zwei Waffen vor unseren Augen und es fühlte sich an als wäre ich mittendrin und hätte tatsächlich zwei Waffen in der Hand. Ich war vollkommen begeistert davon. Damit der Spielesound sehr gut rüberkam, hatte ich zusätzlich ein Headset am Kopf. Die Soundkulisse von „Until Dawn – Rush of Blood“ war ziemlich gruselig und man bekam schnell etwas Gänsehaut. Ich weiß nicht wie es anderen Spielern dabei ging, aber ich fühlte mich wie in einem echten Waggon und bekam schnelles Herzrasen, im positiven Sinne. Während der Fahrt musste ich auch Kreissägen und Fleischhaken ausweichen. Tat ich das nicht wurde ich ein wenig verletzt.

Fazit: „Until Dawn – Rush of Blood“ ist als VR-Titel wirklich gut und hat mich sehr begeistert. Wäre dies keine Demo gewesen, hätte ich noch Stunden lang gespielt und mich vor Angst in die Hosen gemacht. Die Demo was ich gespielt habe war außerdem eine komplett andere als die was ich von älteren Präsentationen kenne, deswegen kein Youtube Video.

Die zweite VR-Demo was ich gespielt habe war „The London Heist“. Man ist in einem Lieferwagen unterwegs und wird plötzlich von allen Seiten beschossen und bekommt von dem Fahrer eine Waffe überreicht um die Gegner damit zu erledigen, damit wir nicht draufgehen. Aber bevor das Geballer in „The London Heist“ so richtig losgeht, konnte ich während der Fahrer mit meinem digitalen Ich gesprochen hat, das Auto erkunden. Ich konnte tatsächlich mit allen Gegenständen die sich im Auto befanden interagieren. Sei es die Beifahrertür oder das Handschuhfach. Vor mir stand auch ein Getränkebecher und habe versucht daraus zu trinken, leider vergebens. War nicht echt *zwinker*. Der Fahrer hat gemeint es stünde schon seit Ewigkeiten da und wäre nicht mehr genießbar. Nach dem tollen Gespräch mit dem Fahrer, ging es dann auch schon mit der Action los. Von allen Seiten kamen Gegner und die musste ich mit meiner Waffe, einer Uzi, erledigen. Am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Nachladen, da ich nicht wusste wie das gehen soll. Normalerweise macht man dies auf Knopfdruck, aber doch nicht bei einem VR-Spiel. Hier musste ich tatsächlich das Magazin in die Waffe einlegen. Also Magazin nehmen und einschieben, ziemlich authentisch. Nach paar Minuten war auch diese Demo vorbei.

Fazit: „The London Heist“ hat mir ziemlich gut gefallen. Der Titel wird wahrscheinlich ziemlich Actionlastig sein und nicht fad. Grafisch war das Spiel auf PS3 Niveau, aber dies kann sich ja noch ändern, ist ja auch nur eine Demo. In Präsentationen habe ich mich immer gefragt, warum man die Hände sieht. Dies würde ja nicht wirklich gut rüberkommen, doch da habe ich mich geirrt. Wenn man das Spiel spielt, dann ist es so als wären es die eigenen.

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https://www.youtube.com/watch?v=6_86oin9uHY

Als letztes habe ich die VR-Demo zu „Here they Lie“ ausprobiert. Hier bewegte ich mich durch eine Kanalisation und nur mit einer Taschenlampe ausgerüstet. Im Gegensatz zu den anderen Spielen hab ich dieses Spiel mit einem PlayStation 4 Controller gespielt und nicht mit den Motion Controllern. Viel konnte man hier nicht machen, man hat sich nur durch die Kanalisation bewegt und in die Hosen gemacht. Die Atmosphäre war auch hier ziemlich ängstlich und mein Herz raste wie wild. Ich wusste nicht was mich erwartet. An einer Stelle vom Spiel wurde es plötzlich dunkel und ich dachte dann nur, ist das Spiel jetzt aus? Nein war es nicht. Die Taschenlampe hat sich mit Absicht ausgeschalten, da vor uns was gruseliges war.

Fazit: „Here they Lie“ ist ein ziemlich gruseliges Spiel, trotz der kurzen Demo. Man weiß nicht was einen erwartet und das Ende hat mich ziemlich erschreckt, da man dem Tod nicht entkommen konnte. Grafisch war dieses Spiel wirklich gut dargestellt. Der Sound war auch hier wirklich fantastisch. Eines muss ich euch sagen, ich hatte leichtes Motion-Sickness bei dem Spiel. Es lag nicht an der „PlayStation VR“ sondern eher am Spiel. Ich habe an einem bestimmten Punkt im Spiel zu weit nach oben geschaut und da war mir dann schlecht. Aber keine Sorge, mir ging es danach gut und ich hab die Demo bis zum Ende gespielt ohne irgendwelche Probleme.

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https://www.youtube.com/watch?v=wk75B3o5xsk

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