Review – 1. Österreichischer Boxfilm Auer

Review – 1. Österreichischer Boxfilm Auer

Wir waren nicht nur bei den Dreharbeiten, sondern auch bei der Premiere vom „1. Österreichischen Boxfilm Auer“ dabei und passend zum kommenden DVD- Release am 07.06.2017 wollen wir euch mit Hilfe unserer Review ein wenig über den Film erzählen.

Mit einem Budget von beinahe 2000€ entstand der Kurzfilm „Auer“ und wurde nicht nur aus privater Tasche von den Machern Clemens Eisenberger und Robert Auer finanziert, sondern auch durch Crowdfunding unterstützt. Die Dreharbeiten dauerten knapp ein halbes Jahr und im März diesen Jahres lief der Film in den Breitenseer Lichtspielen erstmalig an.

Story

Der „1. Österreichischer Boxfilm Auer“ erzählt die Geschichte vom dem in die Jahre gekommenen und ehemaligen Boxer Robert Auer (Robert Auer) der seine wahre Liebe und sein Kind bei einem Unfall verloren hat und somit auch seine Lust am Leben selbst verloren hatte. Bis er eines Tages eine Herausforderung für einen Titelkampf gegen den russischen Boxer Ivan Zockerov (Clemens Eisenberger) erhält und diese auch annimmt. Nun heißt es wieder Zähne zusammenbeißen und möge das Trainieren beginnen. Trainiert der Russe Ivan Zockerov mit Hightech-Geräten, macht es Robert Auer auf die klassische Art und trainiert in einer Kühlhalle und verwendet ein riesen Stück Fleisch als Boxsack. Die Tage vergehen und es kommt zum finalen Showdown zwischen Robert Auer und dem jungen russischen Boxer Ivan Zockerov. Wer wird als Sieger aus dem Ring hervorgehen? Old Man Auer oder eher doch Young Man Rusky? Das werden wir euch natürlich hier nicht verraten und bleiben spoilerfrei.

Darsteller

Der Cast besteht eigentlich nur aus zwei Hauptdarstellern und das waren wie bereits erwähnt (Robert Auer) und (Clemens Eisenberger). Beide sind in Österreich ein wenig in der Filmszene bekannt, vor allem unser Zocki aka Clemens. Er hat mit seinem Youtube Channel „playzockerreviews“ wirklich guten Erfolg und erzählt neben seinen wöchentlichen Sammlungsupdates auch gute Reviews und streamt fast täglich neue Videospiele. Er und Robert haben natürlich nicht nur den Film „Auer“ gemeinsam gemacht, sondern auch deren eigene Show „Playzocker vs. Italophiler“ gedreht, die mit kleinen Gags wirklich gut gelungen ist. Neben den Hauptdarstellern gab es auch zwei Nebendarsteller, die die Trainer verkörperten und als Gaststar haben sich die beiden Mörtel aka Richard Lugner mit ins Boot geholt. Er hat eine ganz kurze Rolle von nur knapp zwei Minuten oder weniger, aber er weiß zu überzeugen – so wie wir unseren Mörtel auch kennen 😉

Genre

Für einen Kurzfilm ist der „1. Österreichischer Boxfilm Auer“ wirklich gut gelungen und für so ein niedriges Budget kamen die Schnitte und der Filmfilter wirklich gut rüber. Neben traurigen gibt es natürlich auch lustige Szenen die für einen Lacher gut sind. Beide Hauptdarsteller haben sich beim Training als auch bei den Kämpfen wirklich gut in Szene gesetzt und diese sahen im finalen Kampf extrem realistisch aus. Bis auf ein paar Knochenbrüche haben es beide sehr gut überstanden. Jedoch war ich sehr überrascht, dass Robert im ganzen Film kein Wort gesprochen hat und es hört sich zwar komisch an, aber in keinster Weise war es falsch dem Zuschauer gegenüber. Dank seiner Mimik und Gestik wusste man immer um was es geht. Es erinnerte mich an die alten „Call of Duty“ Spiele, wo der Protagonist auch kein Wort gesprochen hat und alles um ihn herum gut inszeniert war. Clemens, der den Russen Zockerov spielt, hat mich mit seinen Schauspielkünsten nicht enttäuscht, aber sein russischer Akzent hätte etwas besser sein können, denn es klang einfach nicht russisch genug. Auch die Maske vom alten Russen Zockerov war einfach zu schlecht gemacht und man sah dass es sich dabei um keine echte Haut handelt. Der Trainer, welcher eine Nebenrolle gespielt hat, konnte mich nicht überzeugen. Kann sein dass das Lampenfieber überhand genommen hat. Ja ich weiß, es handelt sich um einen Amateurfilm und die Nebendarsteller haben nicht viel Erfahrung, aber man hätte sich doch ein wenig bemühen können. Die Zuschauer beim Hauptkampf haben den Kampf wirklich sehr gut rüberkommen lassen und es wirkte echt.

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https://www.youtube.com/watch?v=cblAKArekaE
  • Story
  • Darsteller
  • Genre
3.7

Fazit

Monatelang habe ich den Fortschritt vom „1. Österreichischen Boxfilm Auer“ mitverfolgt und sah wie Clemens und Robert sich viel Mühe gegeben haben den Film zu finanzieren und ihn publik zu machen. Im Laufe der Zeit wurde der Film endlich fertiggestellt und er ist für einen Amateurfilm wirklich hervorragend, keine Frage. Der Film ist unterhaltsam und schlägt mit gutem Soundtrack als auch coolen Sprüchen und bekannten Filmzitaten um sich. Und das der Gegner ein Russe ist, erinnert stark an „Rocky IV“ und das ist auch gut so. Nur der russische Akzent hätte etwas besser sein können. Bleibt nur noch eins zu sagen: Ich freue mich dass Clemens und Robert es geschafft haben, den ersten österreichischen Boxfilm auf die Leinwand zu bringen und das kann ihnen niemand mehr nehmen. Ehre, wem Ehre gebührt!

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