Review – Assassin’s Creed

Review – Assassin’s Creed

Videospieleverfilmungen sind heute keine Seltenheit mehr und fast jedes Jahr erwartet uns eine Neue. Diesmal haben sich 20th Century Fox und Ubisoft zusammengetan und haben uns „Assassin’s Creed“ auf die große Leinwand gebracht.

Story

„Assassin’s Creed“ erzählt die Geschichte von Callum Lynch (Michael Fassbender) der kurz vor seiner Hinrichtung von der Firma Abstergo Industries gerettet wird, um an einem Projekt teilzunehmen wo er mit Hilfe des Animus die Abenteuer seines Vorfahren Aguilar im Spanien des 15. Jahrhunderts erleben kann. Mit der Zeit erkennt Callum Lynch dass er von einem mysteriösen Geheimbund, den Assassinen, abstammt und sammelt somit unglaubliches Wissen und Fähigkeiten, um sich dem unterdrückenden und mächtigen Templerorden in der Gegenwart entgegenzustellen.

Darsteller

Mit Michael Fassbender wurde ein cooler Charakter gewählt und er passte einfach in die Rolle des Assassinen. Mit seiner Assassinenklinge wusste er umzugehen. Ariane Labed, die Nebendarstellerin, spielt in dem Film Maria einen weiblichen Assassinen. Im Film ist sie recht wenig zu sehen, aber dafür sind die Kampfszenen mit ihr wirklich gut. So wie ich es aus den Spielen kenne, schön assassinisch und meuchlerisch. Natürlich darf auch ein Bösewicht nicht fehlen und hier schlüpft Jeremy Irons in die Rolle vom Templerchef. Schauspieler wie Brendan Gleeson und Charlotte Rampling dürfen hier auch nicht fehlen.

Genre

„Assassin’s Creed“ ist eine Videospiele Verfilmung und viele Gamer mögen diese nicht, da die Filme meistens sehr schlecht abschneiden und das Spiel damit kaputt machen. Jedoch hatte ich keine Probleme mit dem Film und fand diesen wirklich gut umgesetzt. Was mich am Film gestört hat, waren die 3D Effekte. Diese waren ziemlich mies und ich frage mich, warum muss denn heutzutage fast jeder Film in 3D veröffentlicht werden? Nicht jeder mag Filme in 3D und bei einem Film wo fast gar keine Special Effects auftauchen, macht sowas keinen Sinn! Was mich als Fan der Spielereihe gefreut hat, waren diese kleinen Gimmicks im Film wie das Klettern, die Sprungpassagen der Assassinen, die Adlerperspektiven über die Stadt, das Synchronisieren mit dem Animus und sogar das De-Synchronisieren durfte auch nicht fehlen. Dieses kennen Spielefans wenn man entweder im Spiel stirbt oder sich aus dem Spielbereich entfernt wenn man diesen noch nicht freigeschalten hat. Der neue Animus hat mich zwar beeindruckt, jedoch bin ich ein Fan vom klassischen Animus wo sich der Spieler einfach drauflegt und entspannt. Im Film sieht man sogar den alten Animus für einen kurzen Augenblick. Der Edenapfel ist wie im Spiel, ein wichtiger Bestandteil vom Film. Der Fokus von „Assassin’s Creed liegt vollkommen an der Wiederbeschaffung des Edenapfels, denn dieser wurde von Aguilar im 15. Jahrhundert vor den Templern verborgen.

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https://www.youtube.com/watch?v=HArfDYWdTKE
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Fazit

Mit „Assassin’s Creed“ haben 20th Century Fox und Ubisoft eine sehr gute Videospiele Verfilmung veröffentlicht und die Schauspieler waren hier eine sehr gute Wahl. Außerdem haben mich die Sprungpassagen der Assassinen sehr überzeugt und die sahen für mich sehr natürlich aus und waren nicht mit CGI Effekten überladen, so wie man es aus anderen Filmen kennt. Die Story wird gut erzählt und lässt keine offenen Fragen zurück. Lediglich die 3D Effekte des Films konnten mich nicht umhauen. Mit einer Laufzeit von 116 Minuten ist der Film nicht zu kurz und auch nicht zu lang geraten und ich empfehle den Film wirklich jeden. Der Film ist nicht nur was für Fans der Videospielereihe, sondern auch für Leute die mit den Spielen nicht wirklich was anfangen können.

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