Review – Findet Dorie

Review – Findet Dorie

Der neueste Animations-Hit aus dem Hause Disney Pixar ist die Fortsetzung des beliebtesten Clownfisches der Welt „Findet Nemo“ welcher diesmal die verwirrte Fischdame Dorie mit Gedächtnisschwund in den Vordergrund stellt – „Findet Dorie“ startete am 29. September 2016 in unseren Kinos. Andrew Stanton, welcher bereits bei „Findet Nemo“ Regie führte, schrieb diesmal zusätzlich auch das Drehbuch. Er hatte bereits für viele Disney-Filme wie „Toy Story“, „Monster AG“ oder „Wall-E“ geschrieben und konnte sich nun für „Findet Dorie“ unter Beweis stellen.

Zusätzlich vor dem Hauptfilm kann man im Kino noch einen sechs minütigen Kurzfilm von Pixar sehen namens „Piper“. Er handelt von einem kleinen Strandläuferküken, welches ziemlich große Angst vor den Wellen hat. Der extrem entzückende Kurzfilm beweist wieder dass man in so kurzer Zeit so tolle Geschichten erzählen kann. Wirklich sehenswert! Aber nun weiter mit Dorie 😀

Story

Ein Jahr nach der erlebnisreichen Suche nach Nemo, leben Marlin, sein Sohn und Dorie glücklich zusammen in ihrem neuen Zuhause. Plötzlich erinnert sich Dorie an ihre Kindheit zurück und möchte ihre Familie suchen. Während des Abenteuers kommen immer mehr einzelne Bruchstücke ihrer Erinnerung zutage. Das „Juwel von Morro Bay“ ist der nächste Anhaltspunkt – los geht’s.  Marlin, Nemo und Dorie machen sich auf nach Kalifornien, wo dieses Juwel sein soll. Auf ihrer Suche nach Dorie’s Eltern begegnen sie viele neue Freunde wie Hank den Kraken, Destiny, ein Walhai oder Bailey der Belugawal.

Die Geschichte von „Findet Dorie“ ist kindgerecht einfach erzählt und wie von Pixar und Disney bewohnt sehr liebenswert präsentiert. Ein kleiner Kritikpunkt von mir ist nur das manche Szenen des Films für einen Kinderfilm zu traurig sind, aber diese glücklicherweise nicht lange von Dauer anhielten. Alle Emotionen sind vertreten und das macht ja einen guten Film aus.

Animationen / Synchronisation

Was soll man zu Animationen von Pixar nur sagen? Wie immer sind diese hervorragend dargestellt und zeigen viel Liebe zum Detail. Unterwasser kann man grade so viel tolle Dinge entdecken und diese wurden alle großartig animiert. Jeder Fisch hat unterschiedlichste Gesichtsausdrücke, alle Wasserpflanzen bewegen sich synchron mit den Wellen oder die Sandkörner die aufgewirbelt werden – alles wirklich TOP!

Die Synchronstimmen der bekannten Charaktere sind die selben geblieben und das macht eine Fortsetzung perfekt. In Original-Ton verleiht die Komikerin Ellen DeGeneres Dorie ihre Stimme. In deutschsprachigen Raum wird sie gesprochen von Anke Engelke, die ebenfalls als Komikerin bei uns bekannt ist. Christian Tramitz bekannt aus „Der Schuh des Manitu“ oder der „Bullyparade“ gibt dem Clownfisch Marlin seine Stimme. Bei solchen Synchronsprecher kanns ja nur witzig werden.

Apropos witzig, muss ich noch eines erwähnen: Die beiden Seelöwen und die Riesenmuschel sprechen einen österreichisch / bayrischen Dialekt der wirklich zum Tod lachen ist und eine amüsante Abrundung zur Synchronisation darstellen.

Genre

Wie beinahe alle Animationsfilme aus dem Hause Pixar kann sich „Findet Dorie“ in eine Reihe hervorragender Meisterwerke anreihen. Der nächste Oscar winkt wahrscheinlich bereits und für alle Disney Fans ein weiterer Geniestreich den man gesehen haben muss.

  • Story
  • Animationen
  • Genre
4.8

FAZIT

Die Fortsetzung eines Meisterstücks namens „Findet Dorie“ begleitet den unter Amnesie leidenden Paletten-Doktorfisch Dorie und seine Freunde auf der Suche nach ihrer Familie. Die Unterwasser-Welten haben noch nie so schön ausgesehen und der Charme der Charaktere bezaubert die Zuseher. Ein Film für Groß und vorallen Klein – unbedingt ansehen!

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