Spieletest – Quantum Break (Xbox One)

Spieletest – Quantum Break (Xbox One)

Wir haben für euch Microsofts exklusiven Titel „Quantum Break“ auf der Xbox One getestet und wollen euch einiges über diesen Blockbuster spoilerfrei erzählen. „Quantum Break“ erzählt die Geschichte von Jack Joyce, gespielt von Shawn Ashmore, der durch einen Unfall zeitbrechende Fähigkeiten erlangt. Während Jack versucht seine Macht für das Gute zu nutzen, versucht Paul Serene ihm mithilfe derselben Fähigkeiten aufzuhalten. Quantum Break ist nicht nur ein knallhartes Spiel, sondern teilweise auch eine Mini Live-Action-Serie mit Starbesetzung, darunter Jack’s Wiedersacher Paul Serene, gespielt von Aidan Gillen und Jack’s Bruder William, gespielt von Dominic Monaghan.

Sobald man die Fähigkeiten erlangt kann man auch schon loslegen. Viele der Fähigkeiten sind sehr nützlich und helfen uns im Kampf gegen das Böse. Eine Fähigkeit will euch nicht vorenthalten da man diese extrem früh im Spiel erhält. Die erste Fähigkeit die man erlangt ist der Zeitblick, welcher wie ein Sonar um in der Nähe befindlichen Gegenstände zu finden und zu durchsuchen dient. Im Verlauf des Spiels finden wir entweder durch Dokumente oder Computer weitere zahlreiche Details zur Hintergrundgeschichte. Natürlich findet man nicht nur Gegenstände zur Story, sondern auch sogenannte Chrononquellen. Mit den Chrononquellen können wir unsere Fähigkeiten upgraden. Am Anfang sind es natürlich nur wenige, doch mit der Zeit kommen immer mehr Fähigkeiten dazu und dementsprechend benötigt man viele Quellen. Aber wir können nicht nur mit unseren Fertigkeiten die Gegner besiegen sondern auch mit den herumliegenden Waffen die von den Gegner fallen gelassen werden. Dank des sehr gut umgesetzten automatischen Deckungssystems, können wir ohne große Probleme Schutz vor feindlichen Sperrfeuer suchen.

In sogenannten Knotenpunkten können wir den Verlauf der Geschichte in der Live-Action-Serie bzw. im Spiel verändern. Die Serie selbst befindet sich nicht auf der Disc und wird auf die Xbox One gestreamt. Die Serie wurde meistens ohne Probleme und ohne Ladezeiten abgespielt. Ab und zu hatten wir jedoch das Phänomen, das die Serie gar nicht starten wollte. Diese Serie an sich ist wirklich sehr gut gemacht und dank der tollen Starbesetzung echt dramatisch und packend. So können wir mit den im Spiel gefundenen „Quantenwellen“, in der Live-Action-Serie eine kleine Hintergrundgeschichte zu dem Objekt erhalten.

Eines störte mich an der Spielmechanik: Warum hat Remedy kein Nahkampfsystem eingebaut? In manchen Situationen hätte man dies sehr gut gebrauchen können. Vom Schleichen will ich gar nicht reden, dies ist praktisch unmöglich im Spiel. Jack hockt sich zwar hin und geht bzw. läuft von Deckung zu Deckung, doch leider kann man nicht einfach einen Gegner aus dem Hinterhalt schnappen. Sofort werden alle Gegner alarmiert und feuern mit geballter Waffengewalt los.

Um den Spielverlauf nicht zu einfach zu machen, haben die Entwickler in einigen Missionen kleine Rätsel eingebaut. Diese sogenannten Rätsel auf die ich nicht näher eingehen will um spoilerfrei zu bleiben, sind sehr gut umgesetzt und bereiten den gewissen Nervenkitzel, der das Spiel interessanter macht.

Die Grafik von „Quantum Break“ ist sehr atemberaubend und überaus detailreich dargestellt. Leider gibt es auch grafisch etwas zu bemängeln. Der Held Jack und alle anderen Personen im Spiel sehen zwar besonders detailreich aus, aber leider ist die Grafik an manchen Stellen des Spiels das Gegenteil von gut. Noch immer haben es die meisten Entwickler schwer die Personen im Spiel korrekt darzustellen. So zum Beispiel störten mich die Haare bei den Charakteren. Diese werden nicht wirklich gut umgesetzt und sehen für mich altbacken aus. Das selbe gilt manchmal bei den Gesichtern, entweder sehen diese aus wie aus Plastilin oder die Augen sind einfach nur eigenartig. Ich hoffe dass dies mit einem Patch behoben wird und in den zukünftigen Spielen von Remedy beherzigt wird. Ansonsten hat mich das Spiel grafisch sehr überrascht – im positiven Sinne natürlich. Einen Multiplayer Modus gibt es nicht und ich bin sehr froh drüber. Nicht jedes tolle Spiel mit einer sehr gelungenen Story braucht einen Multiplayer. Nach dem Beenden der Story kann man nochmals loslegen und die anderen Knotenpunkte auswählen um zu sehen was einen erwartet.

Hinweis: Das Testmuster wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Vielen Dank nochmals!

  • Story
  • Grafik
  • Gameplay
  • Spielspaß
4.3

FAZIT

Publisher Microsoft und Entwickler Remedy Entertainment schickten mich mit Quantum Break auf eine Zeitreise mit sehr gelungener Story und jeder Menge Action. Quantum Break hat mir so gut gefallen, dass es für mich zu einen der derzeit besten Xbox One Games zählt. Die Spieldauer der Story dauerte bei mir knappe 10 Stunden, was völlig ausreichte um mich von der Geschichte mitreißen zu lassen. Ich kann allen Xbox One-Besitzern und allen Fans von Zeitreisen ala „Zurück in die Zukunft“ oder „Butterfly Effect“ dieses Spiel nur sehr ans Herz legen – Change the Future!

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