Review – Resident Evil 6: The Final Chapter

Review – Resident Evil 6: The Final Chapter

Fast fünf Jahre ist es her seit „Resident Evil: Retribution“ in den Kinos das erste Mal anlief und diese Woche erschien mit „Resident Evil 6: The Final Chapter“ der letzte Teil der Reihe und ich sage euch eines … die Review wird nicht postiv ausfallen für den letzen Film, denn dies ist der bisher schlechteste Teil der Serie.

Story

Alice, die einzige Überlebende des Krieges gegen die Zombies, muss sich nun ein letztes Mal gegen die Umbrella Corporation durchsetzen um die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung zu retten. In dieser letzten Schlacht begibt sie sich zurück wo der Alptraum begonnen hatte: Raccoon City. Dort muss sie das Antivirus beschaffen und ihr bleiben dabei nur knapp 40 Stunden und damit ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Darsteller

Milla Jovovich ist wieder als Alice mit von der Partie und natürlich auch Claire Redfield gespielt von Ali Larter. Natürlich dürfen die Bösewichte Dr. Isaacs „Iain Glen“ und Wesker „Shawn Roberts“ nicht fehlen. „Orange ist the new Black“ Star Ruby Rose ist nun ebenfalls ein Bestandteil des Casts und spielt hier eine echt coole Rolle als Mechanikerin bzw. Bastlerin.

Genre

In diesen 40 Stunden passiert nicht viel: Paar Kämpfe hier und paar Erkundungen dort – die Zombies sind hier leider in dem Film nur eine kleine Nebensache. Die Handlung des Films die hier erzählt werden soll ist leider die Mühe nicht wert gewesen und die Dialoge der Charaktere wirken lieblos geschrieben. Die Dialoge die hier geführt wurden fehlt an Emotionen oder Energie – diese waren kaum der Rede wert, da hätte man den Film sogar als Stummfilm veröffentlichen können, hätte die selbe Bedeutung gehabt. Die deutsche Synchronisation hätte ebenfalls aus B-Movies stammen können, was ziemlich seltsam wirkte. Außerdem sind die Schnitte in dem Film großteils chaotisch, sodass man an einigen Stellen nicht mal mit bekam was gerade passiert ist, zum Beispiel bei den Kämpfen sehr verwirrend. Es geht alles viel zu schnell. Man hat das Gefühl, als hätte man den Film mit Absicht geschnitten damit dieser nicht zu blutig oder brutal sein hätte sollen.

Der Film war absolut nicht gruselig, was für einen Horrorfilm die Mindestvorraussetzung sein sollte. Mit ein paar Jumpscares wollte man das Publikum erschrecken um dem Genre ein wenig gerecht zu werden. Was zum Henker soll das? Ich habe mir damals beim ersten Teil richtig in die Hosen gemacht, aber hier musste ich lachen um nicht einzuschlafen – Traurig, aber wahr! Die Kämpfe gegen die größeren und mächtigeren Zombies sind zwar die spannendsten Szenen in dem Film, aber das wars dann auch schon mit dem Nervenkitzel.

Die 3D Effekte in dem Film waren leider überflüssig, das hätte man komplett streichen können. Für mich ergeben „normale“ Filme in 3D keinen Sinn. Wenn du kein „Avatar“ oder ein anderer richtig guter Sci-Fi Film bist, dann lasst man es am Besten. Die 3D Effekte vom Vorgänger „Resident Evil – Afterlife“ waren für mich damals sehr gut gelungen. Wieso hat Pauls WS. Anderson es nicht so gemacht wie beim Vorgänger? Keine Ahnung! Fragen über Fragen, die wir höhst wahrscheinlich nie beantwortet bekommen – Schade für ein Finale, wo das Potenzial nicht ausgeschöpft werden konnte! Ausschließlich das Ende war der einzige Lichtblick am Ende eines langen Tunnels, der müßig erzählten Geschichte.

Der Soundtrack in „Resident Evil 6: The Final Chapter“ ist zwar gut, aber nicht besser als bei den anderen Teilen der Serie. Mit Marilyn Manson hätte man möglicherweise den Soundtrack retten können, aber ein Hit an den man sich erinnert, fehlt auch hier!

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https://www.youtube.com/watch?v=_2zH9jFMhDQ
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Fazit

Eine weitere Videospielverfilmung die leider verhunzt wurde. Was habe ich mich auf „Resident Evil 6: The Final Chapter“ gefreut und wurde extrem enttäuscht. Der letzte Teil hat alles falsch gemacht was man falsch machen kann. Angefangen von der Story bis hin zu den Darstellern und den Effekten. Wer bis jetzt jeden Teil gesehen hat, der muss sich einfach den letzten Teil anschauen damit er weiß was am Ende passiert. Alle anderen die die Filme nie im Kino gesehen haben empfehle ich euch auf den Heimkino Release zu warten. Ich bin zwar ein großer Resident Evil und Milla Jovovich Fan, aber den Film werde ich mir kein zweites Mal antun. Wer Bock auf Resident Evil hat, der sollte sich das Spiel „Resident Evil 7“ holen. Denn hier hat man wirklich Angst, muss nicht lachen und man bekommt was für sein Geld geboten.

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