Spieletest – Resident Evil Remastered (PlayStation 4)

Spieletest – Resident Evil Remastered (PlayStation 4)

Der Japaner Shiniji Mikami hat 1996 das Horrorgenre für den Videospielmarkt (neu) erfunden. Mit Resident Evil gelang ihm damals auf der Playstation 1 ein Riesenerfolg. Die perfekte Mischung aus alten Filmen, Zombies und Rätseln zog die Spieler weltweit vor deren Playstation in den Bann. Mich leider nicht da ich noch zu jung war, aber mit der Zeit habe auch ich das Spiel auf dem Gamecube als Neuauflage kennengelernt. Capcom hat sich viel vorgenommen gehabt um den Fans ein perfektes Remaster zu präsentieren. Anstatt beim Spiel nur die Texturen zu überarbeiten wie es üblich ist, hat Capcom das Spiel von Grund an neu entwickelt. Außerdem wurde die Steuerung bearbeitet, damit diese auch mit den Analog Sticks perfekt funktioniert.

Die Story hat sich natürlich nicht verändert. Man kämpft immer noch ums nackte Überleben gegen unzählige Untote und Zomibehunde in einem verlassenen und düsteren Herrenhaus. Dieses dient natürlich nur als Fassade für ein unterirdisches Labor der Firma „Umbrella Corporation“.

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Mit wem wir das Spiel durchspielen bleibt uns selbst überlassen. Zur Auswahl stehen uns Jill Valentine oder Chris Redfield zur Verfügung. Die Handlung bleibt zwar dieselbe, jedoch laufen die Ereignisse etwas unterschiedlich ab. Außerdem kann man das Spiel nach dem Abspann nochmals mit dem anderen Charakter durchspielen.

Resident Evil ist dafür bekannt das wir nicht einfach rumballern können. Natürlich könnten wir das, aber dann ist unsere Munition alle und diese ist sehr wertvoll und rar. Außerdem gibt es hier auch keine Tutorials oder Hinweise zu Rätseln, man muss von selbst draufkommen wie diese zu lösen sind. Es erfordert einiges an Hinrschmalz und Ausprobieren bzw. Experimentieren. Um die Rätsel auch lösen zu können, finden wir im Laufe des Spiels eine Menge an Objekten und diese werden alle in unserem kleinen und tollen Inventar abgelegt. Irgendwann ist dieses natürlich auch voll das wir nicht alle mitnehmen können und diese an Ort und Stelle fallen lassen müssen. Jill hat acht Inventarplätze frei und Chris nur sechs und hier hätte man dies im Remaster etwas lockern können! Um nicht alles was im Inventar sich befindet zu entfernen, gibt es sogenannte Sammelpunkte, die Truhen. Diese befinden sich in den Speicherräumen. Und um ein Spiel zu speichern benötigt man ein Farbband. Diese liegen irgendwo herum und ohne die ist man aufgeschmissen.

Speichert man nicht und stirbt, heißt es „zurück zum Start“ und das Spiel komplett neu beginnen. Leider ist dies auch nicht der einzige Grund dahin zurückzukehren, sondern auch wegen den Kerosintanks. Mit dem Kerosin befüllen wir unseren Flachmann um damit dann die erledigten Zombies zu verbrennen damit diese nicht wieder zurückkehren. Tun wir das nicht, kehren diese als schnellere und stärkere Zombies zurück und das wollen wir natürlich nicht, sonst sind wir wieder verloren.

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Leider hat der Flachmann einen mächtig großen Haken. Dieser fasst nur zwei Ladungen Kerosin und deshalb musste ich nach zwei Zombieverbrennungen mich wieder in den Speicherräumen begeben um nachzufüllen und genau diese Verbrennungsgegenstände nehmen zwei Inventarplätze ein, die uns das Leben noch mehr erschweren als es nicht schon ist. Reicht schon wenn wir unsere Waffen, die Munition und das Medipack im Inventar haben. Somit haben wir gar keinen Platz für alles andere was wir unterwegs finden.

  • Story
  • Grafik
  • Gameplay
  • Spielspaß
2.8

FAZIT

Der erste Teil von Resident Evil ist und bleibt ein sehr guter Survival Horror Klassiker. Leider merkt man dass das Spiel schon 20 Jahre auf dem Buckel hat und dies dem heutigen Standard des Gameplays nicht entspricht. Leider lässt sich dies auch dank der überarbeiteten Steuerung und der HD-Auflösung auch nicht verbessern. Für alle Retrofanatiker die sich mit dem Spiel auskennen, damit aufgewachsen sind, alle Räsel und Laufwege kennen, können Problemlos zum Remaster zugreifen. Allen anderen, in dem Fall Neulingen, sage ich nur das das Spiel für euch ein Horrorerlebnis werden kann. Man hätte es auch anders lösen können Capcom ….

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