Review – Suicide Squad

Review – Suicide Squad

Wer liebt sie nicht? Die schlimmsten DC-Bösewichte wie zum Beispiel Joker, Harley Quinn und Deadshot vereint in einem einzigen Film. „Suicide Squad“ wurde das komplette Jahr schon groß angekündigt – nirgendwo in den Medien konnte man dem Hype entkommen. Seit dem 3. August 2016 läuft der Film in den Kinos und wir konnten es uns nicht entgehen lassen. Mit ein wenig Verspätung meine Meinung zu dem Anti-Helden Film von Warner Bros. und DC. Das Drehbuch und die Regie übernahm David Ayer, der für Filme wie „Training Day“ oder „End of Watch“ bekannt wurde.

Story

Die Handlung schließt zeitnah an den Geschehnissen von Batman vs. Superman an. Amanda Waller möchte ein neues Team rekrutieren welches von der US-Regierung in Notfällen ausrückt. Wer ist da also nicht besser geeignet als Schwerverbrecher, welche niemand vermissen würde. Das Team besteht aus folgenden Personen:

  • Deadshot, ein Auftragskiller der die kompliziertesten Aufträge mit Schusswaffen meistern kann,
  • Harley Quinn, die Geliebte des Joker’s welche agil Ihre Opfer bewältigen kann,
  • El Diablo, ein Gangster mit pyrokinetischen Superkräften,
  • Captain Boomerang, ein australischer Meisterdieb mit einer Vorliebe für Einhörner,
  • Killer Croc, ein menschliches Krokodil, welcher in der Kanalisation lebte,
  • Slipknot, ein talentierter Bösewicht, welcher Meister der Seilakrobatik ist.

Unter dem Kommando von Rick Flag bekommen alle Teammitglieder ein explosives Nano-Implantat implantiert um in Falle einer Flucht oder Ungehorsam, eliminiert zu werden. Genau zum richtigen Zeitpunkt findet in Midway City ein terroristischer Angriff statt und die Special-Einheit „Taskforce X“ oder auch eben das „Suicide Squad“ wird entsendet. Nun gilt es für die Bösewichte, mal die Rolle zu wechseln und mal die Welt zu retten.

Darsteller

Was die Darsteller betrifft hat „Suicide Squad“ sich einige namhafte Schauspieler engagieren können. Oscar-Preisträgerin Viola Davis verkörpert die Regierungsbeamtin oder eben auch die Chefin der Taskforce X und repräsentiert gekonnt starke Rollen. Ebenfalls perfekt in seiner Rolle aufgegangen ist Will Smith als Deadshot. Er passt perfekt ins DC-Universum und bleibt uns hoffentlich noch viele weitere Verfilmungen erhalten. Relativ unbekannt, aber manchen „House of Cards“ Fans bekannt ist Joel Kinnaman aka Rick Flag, welcher als Aufpasser des Suicide Squad gilt und daher schlechte Karten bei den Bösewichten hat. Aber vielleicht wächst er ihnen ja doch irgendwann ans Herz?! Harley Quinn wird von Schauspielerin Margot Robbie dargestellt, welche in Hollywood als neuer aufgehender Stern gilt. Ihre Darstellung als verrückt gewordene Psychiaterin, die sich in ihren Patienten verliebt – dem Joker ist wirklich fabelhaft in ihrer Rolle gefunden worden.

Mein einziger Kritikpunkt zu dem Thema Darsteller ist, dass der Rest der Charakteren eigentlich kaum in den Vordergrund gestellt werden. Man bekommt zwar als Zuschauer einen kleinen Einblick auf die Geschichte jedes Bösewichts, jedoch ist der viel zu kurz. Ausnahmen sind Deadshot und Harley Quinn, welche den größten Teil des Filmes priorisiert werden. Viel zu sparsam die Szenen mit Joker – welcher in den wenigen Minuten in dem Film nicht überzeugen konnte. Was der Grund dafür sein kann ist, dass der Großteil seiner Szenen einfach rausgeschnitten wurden – wird warten auf die „Deleted Scenes“ auf Blu-Ray oder DVD.

Genre

Die Werbeabteilung von „Suicide Squad“ hat wirklich viele Poster und Trailer veröffentlicht um den Fans Vorfreude auf den Film zu bereiten. Aber eigentlich war das schon viel zu viel des Guten, denn die Trailer verrieten zu viel der Handlung bereits im Vorhinein. Trotzdem haben viele Fans es sich nicht nehmen lassen und in der ersten Woche nach Filmstart die Kinos gestürmt. Die Kritiker haben „Suicide Suqad“ verrissen und leider kann ich mich dem anschließen. Ich mag es tatsächlich nicht den Film schlecht zu reden, als großer DC Fan mach ich das total ungern, ABER ich war enttäuscht. Die Handlung war zwar einfach strick, jedoch hätte eine „richtige“ Vorstellung der Charaktere nicht geschadet. Eine Action-Szene weniger da und stattdessen lieber die Hintergrundgeschichte von zB. El Diablo – das wär möglicherweise der bessere Weg gewesen. Ein Film für Fans der alle Charaktere erst einmal einführt in das große Ganze und nicht einfach ins offene Becken wirft. Der Ablauf der Handlung wirkt an manchen Stellen sehr verwirrend und man hat das Gefühl da wurden alle Trailer auf einen Film zusammen geschnitten. Die Produktion der DC-Filme hat dieses Jahr leider enttäuscht und der Film ist leider ein weiteres Beispiel dafür. Schade! Ob eine weitere Fortsetzung geplant ist, ist noch nicht bekannt, aber hoffentlich lernen diese aus Fehlern.

  • Story
  • Darsteller
  • Genre
3.3

FAZIT

Für DC Fans auf jeden Fall ein Blick wert – aber das wars dann auch schon. Beladen aus Actionszenen und kleinen Hintergrundgeschichten glänzt der Film „Suicide Squad“ leider nicht sehr hell. Einziger Lichtblick ist die geniale Besetzung und die Hoffnung dass trotzdem noch mehr zu der Geschichte der „brav gewordenen“ Bösewichte kommt.

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