Review – The First Avenger: Civil War

Seit dem 28. April 2016 läuft in den Kinos der neueste Marvel-Hit „The First Avenger: Civil War“. Der Film ist die Fortsetzung der Filme „Captain America: The Winter Soldier“ aus 2014 und „Avengers: Age of Ultron“ aus 2015. Civil War ist der bisher längste Marvel-Film mit einer Dauer von fast 148 Minuten und handelt von dem größten Konflikt zwischen Captain America und Ironman.

Die Zwischenfälle in New York und Sokovia forderten viele Menschenopfer und das neueste tragische Ereignis in Nigeria, veranlasst die Vereinigten Nationen die Avengers unter deren Kontrolle zu bringen. Die Sokovia-Verordnung soll von den Avengers unterzeichnet werden, damit sie nur agieren, wenn ein Rat ihnen die Anweisung gibt, um weitere Kollateralschäden zu vermeiden. Diese Vereinbarung spaltet die Superhelden in zwei Lager: Ironman unterstützt diesen Plan, da er keine weiteren Opfer verzeichnen möchte und Captain America wehrt sich, um nicht erneut als Machtspielzeug von Politikern und mächtigen Organisationen missbraucht zu werden.

Trotz der Überlänge des Filmes ist die Handlung zu keinem Zeitpunkt langweilig und wie aus den anderen Marvel Produktionen immer für kleine Gags zu haben. Stan Lee, darf natürlich auch nie fehlen 😉 Jedoch muss man zuvor die anderen Filme wie Avengers und Captain America usw. gesehen haben, um den Anschluss zu finden – schätze für die Marvel Fans kein Problem. Wenn man eben dieses Vorwissen besitzt, vereint der Film unglaublich viele Elemente der Vorgänger und kombiniert somit hervorragend die Handlungsstrecken miteinander.

Positiv aufgefallen sind auch die neuen Superhelden in den Reihen, die wirklich großartig gecastet und verkörpert wurden. Spoiler: In besonderen hat Spiderman, meine schlechten Erwartungen widerlegt und jetzt freue ich mich doch noch auf den erneuten Reboot. Der junge Peter Parker ist eine Quaselstrippe und möchte Tony Stark ständig beeindrucken, dass es schon extrem witzig ist. Auf der anderen Seite „Black Panther“ – die Figur wirkt wirklich majestätisch und furchteinflößend zugleich. Fast jeder einzelne Charakter hat in dem Film einen WOW-Moment für mich gehabt, mit der Ausnahme von Vision und War Maschine. Beide waren für meinen Geschmack zu „böse und naiv“ dargestellt worden und haben nur wenig relevante Szenen im Film, dass sie fast schon überflüssig sind.

Der eigentliche Bösewicht des Films sollte aber auch nicht unerwähnt werden: Daniel Brühl verkörpert Helmut Zemo, ein ehemaliger Sokovia-Oberst der den Avengers Rache schwört. Der Charakter Zemo ist leider in der deutschen Synchronisation, meiner Meinung nach missglückt. Ein deutscher Schauspieler, der einen Russen mit französischen Akzent spielt … leider sehr eigenartig, aber sicher im Originalton weniger merkwürdig.

  • Story
  • Darsteller
  • Genre
4.3

FAZIT

Für wahre Marvel-Fans natürlich ein Muss, jedoch für alle anderen Zuschauer ohne Vorwissen ist die Handlung nicht so schlüssig. Die Charaktere wurden großartig verkörpert und machen Vorfreude auf allen weiteren Marvel-Produktionen in den nächsten Jahren. Die Spezial-Effects gehören wie erwartet zur Top-Qualität und lassen keine Wünsche offen. Die Handlung verläuft keinesfalls träge und wird durch die Action-Szenen immer wieder aufregender. Weiter so Marvel!

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