Review – X-Men: Apocalypse

Review – X-Men: Apocalypse

Seit dem 19. Mai 2016 läuft der neueste Marvel-Hit „X-Men: Apocalypse“ in unseren Kinos und für mich, als rießiger X-Men Fan, konnte ich es kaum erwarten und musste natürlich gleich am ersten Wochende rein. Zuvor habe ich schon einiges an Kritik gehört, welches mich komplett kalt lies – und das zurecht. Meine Begeisterung am Ende war positiv.

Der Beginn von X-Men: Apocalypse entführt uns ins alte Ägypten im Jahre 3000 v. Chr. und En Sabah Nur (oder auch bekannt als Apocalypse) herrscht über das Land. Er wird von der Menschheit als Gott angebetet, da er übermenschliche Fähigkeiten besitzt – er ist somit der erste Mutant. Am Ende seiner natürlichen Lebenszeit überträgt er sein Bewusstsein in einen neuen Wirt, der ebenfalls Fähigkeiten besitzt. So kann er ewig leben und erhält immer mehr Mutantenfähigkeiten. Um sich hat En Sabah Nur immer vier Begleiter, welche er ebenfalls mit Kräften ausstattet, damit diese ihn beschützen. Während eines Rituals, bringt eine Gruppe von Gegnern die Pyramide in der die Zeremonie stattfindet, zum Einsturz. Einer seiner Wächter kann noch den Mutanten mit einen Schutzschild retten, sodass er in ein Koma fällt und tief in der Erde begraben wird.

Wir sind wieder zurück im Jahr 1983 und es sind inzwischen zehn Jahre vergangen seit den Vorfällen in Washington DC. Raven oder auch bekannt als Mystique ist untergetaucht und befindet sich in Berlin. Sie beobachten Mutantenkämpfe, die zur Belustigung der Menschen veranstaltet werden und kann den Teleporter Kurt Wagner (Nightcrawler) helfen zu fliehen. Beide reisen gemeinsam zurück in die USA zu Professor Xavier. Dieser hat aus seinem Anwesen eine „Schule für junge Begabte“ gebildet, welche als Schutzmantel für Mutanten gilt. Unter ihnen der neuste Schüler Scott Summers, der vor kurzen erst seine Fähigkeiten erlangt hat. Scott bekam in seiner alten Highschool starke Augenschmerzen und konnte sich noch auf die Toilette retten, welche er anschließen mit Hitzestrahlen aus seinen Augen demoliert. Sein älterer Bruder Alex bekannt als Havok, bringt in zu Xaviers Schule und dort angekommen, trifft er auf die rothaarige Jean Grey. Jean ist ein für ihre Mitschüler ein Außenseiter, da sie ihre Kräfte nicht kontrollieren kann. Sie verfügt über telepathische und telekinetische Fähigkeiten und erleidet Albträume über das Ende der Welt.

In der Zwischenzeit befindet sich CIA-Agentin Moira MacTaggert in Kairo und untersucht die Machenschaften einer Sekte, welche Ausgrabungen einer Grabkammer vorgenommen haben. Sie folgt ihnen zu der eingefallenen Pyramide und beobachtet ein Auferstehungsritual. En Sabah Nur erwacht aus seinem Winterschlaf und versucht sich in der neuen Welt zurechtzufinden. Auf der Straße entdeckt er eine Diebin namens Ororo Munroe, welche er rettet und als Dank nimmt sie ihn mit nach Hause. Über den Fernseher lernt Apocalyse die Sprache, Geschichte und Entwicklung der Menschheit kennen. Dass die Welt nun von dem „Schwachen“ regiert wird, sorgt für Unmut und dies will er wieder ändern. Ororo alias Storm wird sein erster Begleiter und somit macht er sich auf die Suche nach weiteren starken Mutanten, die ihm Helfen die Menschheit zu unterdrücken.

Die Handlung des Films ist ziemlich einfach gestrickt, jedoch wichtig für die Einführung und Entstehung der X-Men. Gut gegen Böse ist das Hauptthema, welches sehr gut vom Regisseur Bryan Singer inszeniert wurde. Der Film gehört mit seinen 144 Minuten Spielzeit zu den längeren Marvel-Filmen, wird jedoch zu keiner Zeit langweilig und aber hat auch eine gute Mischung von Action und Drama. Viele Kritiker beanstandeten „zuviel Action“ was ich auf keinster Weise bestätigen kann. Meiner Meinung nach hat X-Men: Apocalypse eine wirklich angenehme Balance zwischen den Genres.

Was mich wirklich positiv überraschte sind die vielen neuen Darsteller die perfekt gecastet wurden und ihren Vorbildern aus den alten Teilen zum Verwechseln ähnlich sehen. Dazu gehören Storm (Alexandra Shipp), Cyclops (Tye Sheridan), Jean Grey (Sophie Turner) und Nighcrawler (Kodi Smit-McPhee). Natürlich dürfen die alt bekannten Darsteller aus dem vorherigen Filmen auch nicht fehlen, insbesondere die Rolle von Evan Peters: Quicksilver. Er hat im Film wieder allzu witzige Szenen, die für Marvel-Filme bekannt sind. Wirklich ein Highlight ist die Szene im Bullet Time Effekt in der ersten Hälfte des Films. Diese wurde grafisch hervorragend animiert – leider im Gegensatz zum Rest des Filmes. Es gibt einige Momente, in der die Special-Effekt tatsächlich aussehen wie vor 10 Jahren dargestellt. Sehr schade eigentlich, da man so etwas nicht erwartet oder gewohnt ist.

  • Story
  • Darsteller
  • Genre
4.2

FAZIT

Kurz nacheinander zwei Marvel Filme zu sehen hat mich wirklich gefreut und meine Vorfreude war riesig. Ich wurde in keinster Weise enttäuscht. Der Film schließt zehn Jahre nach X-Men: Zukunft ist Vergangenheit an und erzählt viele Vorgeschichten einiger wichtiger Charaktere. Die Darsteller haben großartige Arbeit geleistet und wurde zuvor hervorragend gecastet. Die Ähnlichkeiten der Charaktere zu den der alten X-Men Reihe ist verblüffend. Die Handlung des Films erzählt von der Entstehung der X-Men und ist eine ideale Mischung der Genres. Bei einigen Special-Effekts muss man aber ein Auge zudrücken – leider! Für alle Marvel-Fans ein Muss und für alle anderen auf jeden Fall einen Blick wert!

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