Spieletest – Call of Duty: Infinite Warfare (Singleplayer) (PlayStation 4)

Spieletest – Call of Duty: Infinite Warfare (Singleplayer) (PlayStation 4)

Die „Call of Duty“ Reihe gibt es schon seit mehr als einem Jahrzehnt und alles hat angefangen mit dem modernen Krieg. Mit dem neuersten Teil „Call of Duty: Infinite Warfare“ entführen uns Publisher Activision und Entwickler Infinity Ward nicht nur in die Zukunft sondern auch ins All.

Die „Call of Duty: Infinite Warfare“ Singleplayer-Kampagne erzählt die Geschichte von Captain Nick Reyes und seinen Kameraden der Special Combat Air Recon, die in 31 Missionen, davon 22 Haupt- und neun optionalen Nebenmissionen, gegen die SDF Truppen antreten. In vorherigen „Call of Duty“ hat man automatisch zwischen den verschiedenen Charakteren gewechselt, doch hier spielt man nur einen Charakter und dieser wird von seiner langjährigen Gefährtin Nora und dem Kampfroboter Ethan begleitet. Der Kampfroboter Ethan ist mir in der knapp neun stündigen Singleplayer-Kampagne wirklich ans Herz gewachsen und der erinnerte mich stark an BT-7274 aus „Titanfall 2“.

Was „Call of Duty: Infinite Warfare“ wirklich besonders macht waren die Weltraumkämpfe und diese liefen extrem leicht von der Hand und die Steuerung erinnerte stark an den Klassiker „Wing Commander“. Ich musste nichts anderes tun als mittels Knopfdruck den Gegner ins Visier zu nehmen und mit einer anderen Taste diesen dann abzuschießen – doch leicht war es trotzdem nicht da die Gegner gute Ausweichmanöver drauf hatten. So musste ich ihm natürlich hinterher fliegen und wieder anvisieren um den Gegner zu treffen. Wie bereits erwähnt gibt es in „Call of Duty: Infinite Warfare“ auch optionale Missionen die man machen kann. Diese bestehen aus Weltraumkämpfen, die wirklich sehr gut dargestellt sind, und auch Missionen wo wir zum Beispiel auf einem Raumschiff den Captain unentdeckt erledigen müssen ohne dabei gesehen zu werden. Falls man die optionalen Missionen nicht machen will, der kann einfach der Hauptstory folgen. Ich empfehle euch jedoch alle Missionen zu machen, da diese sehr abwechslungsreich sind. Außerdem schalten die Nebenmissionen auch einiges an Verbesserungen frei wie präziseres Schießen aus der Hüfte oder schnelleres Nachladen der Waffe. Vor jeder Mission könnt ihr euch eure eigenen Loadouts erstellen und diese anpassen. In den Waffenkammern auf den verschiedenen Raumschiffen können auch viele noch nicht bekannte Waffen entdeckt werden, die ihr mit einem Scan zu eurer Ausrüstung hinzufügen könnt. Natürlich dürfen auch hier Splittergranten und fliegende Drohnen nicht fehlen. Was mir in „Call of Duty: Infinite Warfare“ besonders gefallen hat war das Hacken. Ich konnte mit einem Knopfdruck einen gegnerischen Roboter übernehmen und diesen gegen die Feinde einsetzen, leider nicht für immer, aber für die kurze Zeit hatte man einen rießen Spaß damit. Ist die Zeit abgelaufen hat sich dieser dann mit einem Selbstzerstörungsmechanismus selbst in die Luft gejagt. Den Selbstzerstörungsmechanismus kann man übrigens auch mittels Knopfdruck betätigen um andere Gegner mit in den Tod zu reißen. Sammelgegenstände dürfen in einer Singleplayer-Kampagne auch nicht fehlen und in jeder Mission gilt es verschiedene Waffen zu scannen. Bosskämpfe gab es keine, aber Kämpfe gegen große Roboter schon. Diese konnte man nur mit einem Raketenwerfer ausschalten und normale Munition brachte rein gar nichts. Grafisch sieht „Call of Duty: Infinite Warfare“ sehr gut aus, unscharfe Texturen sind mir nicht aufgefallen. Die Soundeffekte der Waffen waren zwar gut, doch leider störten mich die Landegeräusche der Granaten. Diese waren dieselben wie damals bei „Call of Duty: 2“ und das sollte nicht sein. Ab und zu gab es Ruckler zwischen den verschiedenen Zwischensequenzen und nach den Checkpoints, gestört hat es mich nicht. Und ein weiterer Augenschmauß haben die Entwickler für „Game of Thrones“ Fans eingebaut: Kit Harington bekannt als Jon Snow leiht den Bösewicht Admiral Salen Kotch sein Gesicht. Passend dazu gibt es einen Erfolg: „You know nothing“ – kleiner Insider 😉

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https://www.youtube.com/watch?v=y_RI3bZhU50

 

  • Story
  • Grafik
  • Gameplay
  • Spielspaß
4

Fazit

Als der erste Trailer zu „Call of Duty: Infinite Warfare“ veröffentlicht wurde, haben sich viele Fans gedacht was das schon wieder mit der „Zukunft“ soll. Ich jedoch hatte meinen Spaß mit „Call of Duty: Infinite Warfare“. Die Weltraumkämpfe sind den Entwicklern wirklich sehr gut gelungen und sind auch nicht fordernd. Die vielen actionreichen und herzzerreißenden Momente dürfen in der Singleplayer-Kampagne natürlich auch nicht fehlen, doch diese werde ich euch nicht weiter verraten. An einigen Stellen hat mich diese so sehr berührt, sodass ich mit Captain Nick Reyes mitfühlen konnte. Einen Multiplayer bzw. Zombie-Modus hat „Call of Duty: Infinite Warfare“ natürlich auch, diesen habe ich noch nicht angespielt um mehr darüber zu berichten. Für CoD Fans ein klarer Pflichtkauf!

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