Spieletest – Deadlight: Director’s Cut (Xbox One)

Spieletest – Deadlight: Director’s Cut (Xbox One)

Deadlight erschien bereits im August 2012 für die Xbox 360. Nun wurde das Spiel im Director’s Cut für PC, PS4 und Xbox One nochmals veröffentlicht zum Preis von € 19,99. Deadlight: Director‘s Cut bietet neben einer verbesserten Steuerung auch neue Animationen und wird in 1080p dargestellt. Außerdem erhalten alle Käufer vom Deadlight: Director‘s Cut einen zusätzlichen Spielemodus: die Survival Arena.

In Deadlight schlüpft man in die Rolle der Überlebenden Randall Wayne, der versucht im Alleingang seine Familie in einer Welt voller Zombies wiederzufinden. Die lebenden Toten werden im Spiel Schatten genannt. Randall Wayne verschlägt es durch die zerstörten Straßen von Seattle und Kanalisationen bis hin zu den Überresten eines Stadions. Wir müssen immer wieder eine sichere Zuflucht finden, dem sogenannten Safe Point um sich vor den Schatten zu verstecken.

Deadlight ist ein Sidescroller in gewohnter Jump & Run Manier und zusätzliche Rätseln und Reaktionstests bieten hin und wieder Abwechslung. Manchmal muss Randall vor den Schatten flüchten oder auch einige Schalter betätigen um diese in eine Falle zu locken. Es gibt unterschiedliche Wege um voran zukommen. Im Laufes des Spiels finden wir einige Waffen wie z.B. eine Axt, eine Pistole oder auch eine Schleuder mit der wir die Kämpfe bestreiten können, die jedoch nur in Notfällen eingesetzt werden sollten.

Grafisch sieht Deadlight dank der Unreal Engine optisch gut aus und zum Glück nicht matschig. Die Steuerung von Deadlight versagt trotz Verbesserungen an manchen Stellen, da diese nicht immer genau reagiert und unser Protagonist z.B. in den Tod stürzt. Falls man von den Schatten angegriffen wird, kann man sich mittels eines Tastendruck befreien. Gegen zwei oder höchstens drei Schatten kann man mit etwas Mühe kämpfen, doch gegen eine große Horde schon gar nicht mehr. Denn dies spürt man ganz  klar an dem leer werdenden Ausdauerbalken. Sollte dieser sehr niedrig sein, so sehen wir einen pulsierenden Bildschirm und dann heißt es flüchten so schnell es geht, bevor noch mehr kommen. Der Soundtrack des Spiels ist eine Klasse für sich. So hören wir in ruhigen Momenten einen sehr langsamen Ton und bei dramatischen Momenten z.B. beim Flüchten oder Kämpfen kommt es zum tragischen und intensiven Ton.  Die Zwischensequenzen von Deadlight sind im gezeichneten Stil dargestellt, sodass diese wie ein Comic ablaufen und wir Untertitel eingeblendet bekommen. Natürlich dürfen in einem Spiel wie Deadlight die Sammelitems nicht fehlen. Hier und da finden wir Tagebuchseiten zu den Geschehnissen im Spiel oder auch Medipacks, damit wir unsere Gesundheit wieder auffrischen können.

Leider hatte ich am Anfang vom Spiel einen wirklich nervigen Bug: an einer Stelle bin ich gestorben und konnte zwar den Checkpoint laden, jedoch fiel unser Protagonist die ganze Zeit durch das Gebäude und landete unter der Spielwelt, sodass ich an dem Punkt nicht weiterkam und auch nach einem Restart die komplette Spielwelt verschwunden war. Ich musste also über das Menü das Level neu auswählen und von vorne beginnen –  Voilà, schon lief wieder alles problemlos.

  • Story
  • Grafik
  • Gameplay
  • Spielspaß
4

Fazit

Deadlight hat mich seiner tollen Story und seiner Atmosphäre knapp fünf Stunden unterhalten und ich wollte einfach nicht dass es aufhört. Leider haben mich die zu einfachen Rätsel gestört, welche wirklich zu leicht und nicht fordernd waren. Wenn der Schwierigkeitsgrad des Spiels zu sehr unterfordert, dann sollte man zu dem Survival Arena greifen. Hier heißt es Überleben bis der Arzt kommt (… not). Alles in allem ist Deadlight ein wirklich guter Sidescroller für Fans von Zombie- oder auch Horrorfilmen. Für knapp 20 Euro kann man bei so einem Titel nichts falsch machen.

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