Spieletest – Shovel Knight: Specter of Torment (Nintendo Switch)

Spieletest – Shovel Knight: Specter of Torment (Nintendo Switch)

Der Vorgänger „Shovel Knight“, ein Ritter mit einer Schaufel als Waffe, erschien im Jahre 2014 als finanziertes Kickstarter Projekt vom Entwickler Yacht Club Games und wurde von vielen Fans geliebt. Dank der schönen 8-Bit Grafik sah es wie ein altes Spiel auf dem NES aus und konnte mit seinem genialen Leveldesign punkten. Dieses erinnerte stark an Spiele wie „Mega Man“ oder auch „Castlevania“. Nun haben die Entwickler mit „Shovel Knight: Specter of Torment“ eine Standalone Erweiterung für die Nintendo Switch veröffentlicht, welche die Vorgeschichte des Ritters mit der Schaufel erzählt und diesmal spielen wir nicht den Ritter selbst, sondern den „Specter Knight“.

„Specter Knight“ dürfte den meisten Fans schon bekannt sein, denn dieser trat bereits im Hauptspiel von „Shovel Knight“ als Boss auf. Was euch sicher gleich auffallen wird sind die Level, denn diese sind genau dieselben wie beim Vorgänger und doch fühlen die sich etwas anders an. So wurde der „Specter Knight“ komplett neu überarbeitet und spielt sich komplett anderes als „Shovel Knight“ und das sorgt für ein überraschend neues Spielgefühl. Hatte „Shovel Knight“ eine Schaufel als Waffe, so trägt der „Specter Knight“ ein Sense mit sich und die erlaubt es ihm nicht nur die Gegner damit aufzuschlitzen sondern auch an einigen Stellen etwas höher zu springen oder auch an Wänden zu klettern. Das Wände Klettern ist neu und kann nur an bestimmten Wänden getan werden. Ich hatte so einige Probleme damit und wusste nicht wo ich hinklettern muss, bis ich dann die unterschiedlichen Wände bemerkt hatte und es dann verstanden habe. Nichtsdestotrotz spielt sich der „Specter Knight“ genauso gut wie „Shovel Knight“, nur gefällt mir der Sensemann besser vom Design her und erinnert mich irgendwie an Tod aus „Darksiders 2“.

Wie es für einen 8-Bit Klassiker gehört, müssen wir auch hier in den Levels Sammelgegenstände wie Totenköpfe sammeln die wir dann gegen Gegenstände eintauschen können. Hat man ein Level abgeschlossen und will zum Nächsten, so erfolgt die Level-Auswahl über einen riesigen magischen Spiegel und wir können uns das Level frei aussuchen. Die Spielzeit selbst beträgt knapp 5 Stunden und kann natürlich auch länger dauern falls man zu oft das Zeitliche segnet. Wer es gerne schwer mag, der kann die Checkpoint-Zepter zerstören und beim Sterben landet man quasi am Anfang oder bei einem Checkpoint, falls man diesen nicht zerstört hat.

Getestet haben wir das Spiel auf der Nintendo Switch mit Dockingstation auf dem Fernseher als auch mit den angedockten Joy-Cons im Handheld-Modus und es spielt sich egal wie man es hat, sehr gut und flüssig. Da braucht sich das 6,2 Zoll Screen nicht verstecken und auch auf dem sieht es großartig aus. Wer jetzt Interesse an dem Spiel gefunden hat, der kann zum Preis von € 9,99 im Nintendo E-Shop auf der Nintendo Switch zuschlagen und loslegen. Die Größe des Spiels beträgt kleine 154 MB und sollte innerhalb von Minuten heruntergeladen sein. Für wen die Spielzeit zu kurz ist, der kann für nur € 24,99 das komplett Paket holen und erhält „Shovel Knight: Treasure Trove“ mit dem Hauptspiel „Shovel Knight“ und alle anderen Kampagnen Updates dazu inkl. „Shovel Knight: Specter of Torment“.

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https://www.youtube.com/watch?v=qQY8HFgd8ms
  • Story
  • Grafik
  • Gameplay
  • Spielspaß
4.5

Fazit

Was soll ich sagen? „Shovel Knight: Specter of Torment“ ist ein wirklich gutes Spiel und ich hatte meinen Spaß damit. Ich habe geflucht und ich habe mich gefreut über den weiteren Fortschritt im Spiel, aber genau das macht solche alten Spiele-Klassiker aus. Heutzutage findet man solche Spiele sehr selten und da ist die Nintendo Switch genau die richtige Plattform, mit der man solche Spiele wie „Shovel Knight: Specter of Torment“ spielen kann. Natürlich in 8-Bit versteht sich und als Starttitel für die Nintendo Switch lohnt es sich das Spiel zu holen.

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