Spieletest – Super Lucky’s Tale (Xbox One)

Spieletest – Super Lucky’s Tale (Xbox One)

Jump n Runs sind in den letzen Jahren nicht sehr präsent auf der neuen Konsolengeneration gewesen, doch 2017 war das Jahr für dieses Genre. Auch Microsoft und die Entwickler von Playful Corporation haben sich mit „Super Lucky’s Tale“ getraut einen 3D Jump n Run auf die Xbox One zu bringen und wie sich dieser spielt, erfahrt ihr in unserem Test.

Dank dem Xbox Play Anywhere Programm kann das Spiel einmal gekauft werden und auf der Xbox One und dem PC mit Windows 10 gespielt werden. Euer Spielstand wird automatisch synchronisiert und kann dort fortgesetzt werden wo man zuletzt aufgehört hat. Praktisch! Vorausgesetzt ihr habt das Spiel digital erworben und nicht im Handel. „Super Lucky’s Tale“ erzählt die Geschichte von Fuchs Lucky der sich für seine Schwester geopfert hat um diese vor dem bösen Katzenzauberer Jinx zu retten und seitdem ist er in dem sogenannten Buch der Zeit gefangen. Um sich aus dem Buch der Zeit zu befreien, muss Lucky verschiedene Level und Welten absolvieren. Insgesamt gibt es vier Welten mit unterschiedlichen Leveln und die können aus einem frei begehbarem World Hub ausgewählt werden. Um die Welten freizuschalten, muss der Spieler Kleeblätter sammeln und es gibt insgesamt 99 an der Zahl die im Spiel gefunden werden können. Diese erhält man sobald ein Level abgeschlossen, der Boss besiegt wird oder auch durch die LUCKY Sammelbojekte. Aber auch Münzen und Diamante sind im Spiel enthalten.

Durch die Nebenmissionen, die eigentlich als kurze und für Erwachsene extrem leichte Rätsel getarnt sind, können die Kleeblätter auch verdient werden. Sobald man eine bestimmte Anzahl an Kleeblättern gefunden hat, kann man sich in die nächste Welt begeben. Am Ende jeder Welt erwartet den Spieler ein Bosskampf und diese sind wenig fordernd und leicht zu meistern. Hat man ein Level absolviert, so wird das nächste Level freigeschalten und zusätzlich noch eine Passage mit sammelbaren Münzen und Diamanten. Die sind aber optional und müssen nicht unbedingt eingesammelt werden, aber der Sammler in mir musste es einfach tun! 🙂 Was mir sehr gefallen hat war das Leveldesign. Am Anfang spielt man noch einen richtigen 3D Plattformer und im nächsten Moment hat meinen einen 2D Sidescroller und das bietet ein wenig Abwechslung und macht Spaß. Auch die Charaktere, die ziemlich süß und lieb dargestellt sind, sind ziemlich witzig und mit denen kann man in der Welt interagieren. Einige von denen haben auch optionale Aufgaben für Lucky zb. das Einsammeln von entlaufenen Hühnern. Die Spielzeit von „Super Lucky’s Tale“ beträgt beim ersten Durchlauf kurze acht Stunden und wer nicht alle Kleeblätter beim ersten Spieldurchgang erhält, so kann sich die Spielzeit auf 12 Stunden erhöhen.

Von der Steuerung her spielt sich Lucky sehr flüssig denn die ist gut umgesetzt und nicht zu überladen. Lucky kann hüpfen um an andere Stellen zu gelangen, buddeln um versteckbare Objekte wie Münzen zu finden und mit seinem Schweif auf Gegner losgehen. Das Schlagen mit seinem Schweif dient eigentlich dazu die Gegner wie Bienen oder auch Vögel zu betäuben und mit einem Sprung auf deren Kopf zu besiegen. Klassisch! Sollte man mal das Zeitliche segnen, so verliert man eines seiner Leben und muss ab dem letzten Checkpoint beginnen. Die Checkpoints sind zwar gut gesetzt, aber sollte man kurz vor dem ersten Checkpoint draufgehen so muss man das komplette Level von neu beginnen. Sollte man jedoch alle seine Leben verlieren, dann bringen einem die Checkpoints auch nichts und man muss das komplette Level von Anfang an nochmal machen. Ärgerlich! Eingesammelte Münzen, Diamanten und LUCKY Sammelbojekte behält man auch nur, wenn man nicht das Level komplett von neu machen muss.

Leider hat mich die nicht freie Kamera gestört, denn die lässt sich nur bis zu einem bestimmten Winkel drehen. So gibt es im Spiel einige Stellen die man nur erreichen könnte, wenn man die Kamera drehen muss und da die sich nicht komplett drehen lässt, kam es öfters zum Bildschirmtod. Sprich versteckte Münzen oder Diamanten finden und sammeln. Bei einigen Bosskömpfen ist die feste Kamera eine Qual, da man einfach nicht die Gelegenheit hat sich umzuschauen. Hoffentlich kommt bald ein Update der ein freies steuern der Kamera erlaubt. Kleinere Ruckler gab es komischerweise nur bei den Endkämpfen, bei den normalen 3D/2D Levels gar nicht. Die Ladezeiten im Spiel waren extrem gering und auch nach dem Bildschirmtod befand man sich wieder im Spielgeschehen wieder. Ich habe „Super Lucky’s Tale“ auf einer Xbox One S samt 4K Fernseher mit HDR Unterstützung gespielt und grafisch hat mich das Spiel ziemlich beeindruckt. Auch wenn das Spiel auf der Xbox One S nur bei 1080p/30FPS lief. Auf der Xbox One X jedoch läuft das Spiel laut Entwickler mit 4K/60FPS und voller HDR-Unterstützung.

Hinweis: Das Testmuster wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Vielen Dank nochmals!

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https://www.youtube.com/watch?v=NhZ3xiCNK28

 

  • Story
  • Grafik
  • Gameplay
  • Spielspaß
3.9

Fazit

Komm schon! Mit diesen Worten ruft uns Fuchs Lucky am Anfang eines Abschnitts zu. „Super Lucky’s Tale“ ist ein gelungener 3D/2D Jump n Run Titel für Groß und Klein und dank der flüssigen Steuerung, der kindlich gestalteten Grafik, der witzigen Charaktere und auch die leichten Rätsel und Level hat mir das Spiel sehr gefallen. Leider frustriert die nicht freie Kamera ein wenig beim Spielen, aber mal sehen ob der Entwickler dies mit einem Patch noch beheben kann. Aja, „Super Lucky’s Tale“ ist eben ein Xbox One X Launch Titel und beim Preis von nur € 29,99 kann man hier bedenkenlos zuschlagen.

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