Spieletest – Titanfall 2 (Singleplayer) (PlayStation 4)

Spieletest – Titanfall 2 (Singleplayer) (PlayStation 4)

Was habe ich mir beim ersten Teil von „Titanfall“ eine Singleplayer-Kampagne gewünscht, wie ich mit meinem eigenen Titan durch die Gegend laufe und andere Gegner und deren Titans besiege. Zwar besaß der erste Teil eine „Story“ im Multiplayer, doch diese war eher nur nebenbei erzählt und konnte bei den Partien nicht wirklich verfolgt werden. Nun bringen EA und Respawn Entertainment mit „Titanfall 2“ einen weiteren Teil des Mech-Shooters auf den PC und die Konsolen. Erstmalig ist „Titanfall“ auch auf der PlayStation 4 präsent und der zweite Teil bietet auf allen Plattformen auch eine Singleplayer-Kampagne und um die geht es jetzt. Pilot, your Titan is Ready for Titanfall!

Die „Titanfall 2“ Singleplayer-Kampagne erzählt die Geschichte vom Piloten Jack Cooper und seinem Titan BT-7274. Anfangs ist Jack Cooper noch ein Schütze und hat seine Ausbildung zum Piloten noch nicht abgeschlossen und durch den Tod eines Piloten erhält dieser seinen Titan. Gemeinsam musste ich nun mit meinem Titan gegen die Böse IMC kämpfen und dessen üblen Machenschaften verhindern. Insgesamt dauert die Singleplayer-Kampagne von „Titanfall 2“ knappe sechs Stunden auf dem normalen Schwierigkeitsgrad. Will man eine Herausforderung, so kann man von Anfang an den höheren Schwierigkeitsgrad auswählen. Insgesamt erwarten uns neun Singleplayer-Missionen die alle anders gestaltet sind und nicht immer gleich aussehen. So benutzte ich mein Jumpkit um Doppelsprünge zu ermöglichen um von einer Wand auf die andere zu springen. Oder in einer anderen Mission meinen Tarnanzug, um mich vor meinen Gegnern unsichtbar zu machen und diese aus dem Hinterhalt auszuschalten. In den Kämpfen rettete der Tarnanzug sehr oft mein Leben. KI-Gegner gibt es genug – die dienen zwar nur als Kanonenfutter, aber diese lassen sich Dank unseren akrobatischen Künsten sehr actionreich besiegen. Ab und zu gibt es im Spiel auch ruhigere Momente, die den Piloten Jack Cooper und BT-7274 gefühlsmäßig näher bringen zum Beispiel bei einem Rettungsversuch bzw. beim Erzählen eines Witzes. Was mir sehr gefallen hat waren die Umgebungsrätsel. So musste ich in einer Mission in der Fabrik auf Hausatrappen klettern um auf ein anderes Gebäude zu kommen und auch Kräne bedienen, damit ich auf eine andere Plattform gelangen konnte.

Natürlich darf auch hier nicht das Kämpfen als Pilot fehlen. So kann ich jeder Zeit aus meinem Titan aussteigen und im Kampf auf einen feindlichen Titan raufspringen, seine Batterie klauen und meinem eigenen Titan als Stärkung geben. Ist das nicht genug, so spring ich wieder auf den gleichen Titan und werfe automatisch meine Granaten in die Batterie-Luke um den feindlichen Titan zu zerstören. In den meisten Gefechten steht uns BT-7274 stets zur Seite und teilweise müssen wir den Titan auch mal alleine lassen. Während unserer Reise fand ich auch verschiedene Titan-Loadouts, mit dem ich den Titan verbessern konnte. Diese wählt man ganz leicht mit dem rechten Steuerkreuz aus und kann eines von vielen Auswahlmöglichkeiten ausrüsten. Sammelgegenstände dürfen in einer Singleplayer-Kampagne auch nicht fehlen und in jeder Mission gilt es einige Helme zu finden. Ich habe leider noch nicht alle gefunden, bin aber noch dabei dies zu erreichen. Ein großer Nachteil waren die Bosskämpfe: diese waren alle zu eintönig und keine Herausforderung, sodass sie ziemlich einfach waren. Grafisch sieht „Titanfall 2“ deutlich besser aus als sein Vorgänger, jedoch fielen an einigen Stellen unscharfe Texturen auf. Soundeffekte der Waffen und Umgebungsgeräusche waren wirklich gut, genauso wie die deutsche Synchronisation. Die Ladezeiten sind eine Sache für sich. Zwischen den Missionen können diese bis zu einer Minute andauern und betrifft nur wenn man eine neue Mission betritt. Ladet man den Checkpoint neu, falls man ein Achievement/Sammelgegenstand vergessen hat oder das zeitliche segnet, so ist dieser binnen von Sekunden geladen.

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https://www.youtube.com/watch?v=VqeMjHmL9eg
  • Story
  • Grafik
  • Gameplay
  • Spielspaß
4

Fazit

Mit „Titanfall 2“ haben mich „EA“ und „Respawn Entertainment“ wirklich überrascht. Mit der Singleplayer-Kampagne haben sich die Entwickler wirklich Mühe gegeben um eine Geschichte zwischen Piloten und Titan zu erzählen. An einigen Stellen hat mich diese so sehr berührt, sodass ich mit dem Protagonisten Jack Cooper mitfühlen hätte können. So zählt für mich die Singleplayer-Kampagne von „Titanfall 2“ zu einen der Besten die ich je gespielt habe. Einen Multiplayer hat „Titanfall 2“ auch, diesen habe ich noch zu wenig angespielt um darüber zu berichten. Was ich bisher so gesehen habe, ähnelt es spielerisch dem Vorgänger mit einigen Verbesserungen. TOP!

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