Spieletest – Trials Rising (PlayStation 4)

Spieletest – Trials Rising (PlayStation 4)

Ich war mit meinem virtuellen Stunt-Bike auf einigen virtuellen Strecken unterwegs und wie es so war, erfahrt ihr in meinem Test zu „Trials Rising“.

Die Serie „Trials“ existiert bereits seit vielen vielen Jahren und ist dafür bekannt, dass man mit einem Stunt-Bike durch einige Strecken fährt und am Ende wartet das Ziel auf uns. Doch die Ziellinie ist alles andere als leicht zu erreichen und so muss man sich durch eine Art Hindernisparcour durchfahren und jede Mengen Gefahren ausweichen. Dem Spieler stehen von Anfang an einige Bikes zur Auswahl und sollte dies dem Spieler zu wenig sein, können diese mittels Echtgeldwährung erworben werden. Natürlich lassen die sich auch mit jede Menge Spielzeit erspielen. Im gesamten Spiel hat man wie in den Vorgängern nur Kontrolle über das Gas und die Bremse. Gelenkt wird nicht, da man nur geradeaus fährt und man muss fast immer die Balance über das Motorrad haben. Entweder neigt man das Bike nach vorne oder nach hinten, je nachdem was gerade benötigt wird. Die Strecken bzw. Herausforderungen lassen sich über ein gezeichnetes und nicht liebevoll gestaltetes Kartenmenü aufrufen und dieses sieht sehr schlecht dargestellt aus, erinnert stark an ein Smartphone Spiel. Durch die vielen Events kommt Abwechslung ins Spiel. Zur Auswahl stehen verschiedene Aufträge, Herausforderungen gegen andere Spieler und auch einige Minispiele sind mit von der Partie. Der Soundtrack ist diesmal nicht mit elektronischer Musik untermalt sondern mit mehr Rock und ein wenig Hip Hop. Rock und Hip Hop passt etwas mehr zu den Bikes als elektronische Musik.

Wer Lust auf den Mehrspieler bekommen hat, wird hier ein wenig enttäuscht. Zur Auswahl steht euch nur eine billige Suche wo ihr insgesamt drei Runden fahren und über eine Strecke abstimmen könnt. Mit den Spielern kann man auch nicht kommunizieren, weder mit Emojis bzw. Icons noch mit Text. Hier hätte man es wenigstens mit solchen kleinen Features ausrüsten können, ist das zu viel verlangt? Sobald dann eine Multiplayer Runde vorbei ist, landet man dann wieder in der Mehrspielersuche und man darf von neu beginnen. Leider wird der Mehrspielerpart von einigen Rucklern heimgesucht, sodass man nicht immer richtig mit seinem Bike reagieren kann. Grafisch sieht das Spiel nur mittelmäßig aus, jedoch läuft es im Singleplayer sehr flüssig und es kam sehr selten zum Absturz des Spiels. Die Umgebungen sehen jedoch beim genauen Hinsehen etwas unscharf aus, aber das ist nicht weiter störend. Wer Lust auf eigen erstellte Strecken hat, der kann dank dem Streckeneditor seine eigene Strecke erschaffen. Euch stehen über 10.000 Objekte zur Verfügung und man kann sich ordentlich austoben. Sogar Strecken aus den älteren Spielen lassen sich hier nachbauen. Wer nicht so begabt mit dem erstellen von Strecken ist, der kann Strecken von anderen Spielern herunterladen und diese natürlich auch spielen. Für wen der Inhalt zu wenig ist, der kann im Handel bzw. in den digitalen Stores zur Gold Edition greifen. Diese beinhaltet zum Preis von nur knapp 40€ neben dem Spiel auch den Season Pass mit weiteren Inhalten die im Laufe des Jahres veröffentlicht werden.

Hinweis: Das Testmuster wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Vielen Dank nochmals!

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=MS49M_h55TI
  • Karriere (Story)
  • Grafik
  • Gameplay
  • Spielspaß
4

Fazit

Mit „Trials Rising“ bringt Ubisoft eine weitere Fortsetzung bzw. Verbesserung der „Trials“ Reihe und das Spiel spielt sich gut. Für den Anfang habt ihr jede Menge zu tun in eurer Karriere und schaltet im Laufe der Spielzeit einiges an neuen Aufträgen und Herausforderungen frei. Ein Echtgeld-Shop in „Trials Rising“ ist vorhanden, aber kein muss! Ihr müsst nicht mal einen einzigen Cent in den Shop investieren, da ihr alles mit viel Spielzeit freischalten könnt. Spielern die die „Trials“ Reihe bereits gespielt haben und kennen, können hier bedenkenlos zugreifen. Alle anderen die es zum ersten mal spielen, die können sich auf sehr viel Trial und Error freuen denn genau das zeichnet das Spiel aus, quasi das „Dark Souls“ der Rennspiele!