Spieletest – Uncharted 4: A Thief’s End (PlayStation 4)

Spieletest – Uncharted 4: A Thief’s End (PlayStation 4)

Nach mehrmaligem Verschieben haben Naughty Dog und Sony das voraussichtlich finale Kapitel zu Uncharted veröffentlicht. Wir haben für euch das PS4 exklusive Action-Adventure „Uncharted 4: A Thief’s End“ auf der PS4 getestet.

„Uncharted 4: A Thief’s End“ spielt drei Jahre nach den Geschehnissen vom dritten Teil „Uncharted 3: Drake’s Deception“ und Nathan Drake hat sein Leben als Abenteurer und Schatzsucher an den Nagel gehängt und lebt nun ein normales Leben mit seiner Frau Elena, die mit ihm in den letzten Teilen jedes Abenteuer bestritten hatte. Doch dies ändert sich eines Abends, als Nathan Drake’s tot geglaubter Bruder „Sam“ auf einmal vor ihm steht und ihm um Hilfe bittet.

Sam hat sich nämlich mit einem spanischen Mafiosi eingelassen und dieser wird Sam so lange nicht in Ruhe lassen, bis er für ihn einen Schatz gefunden hat. Denn die Zeit rennt Sam davon und er hat dafür nur drei Monate Zeit. Findet er den Schatz in diesem Zeitraum nicht, dann heißt es Lebewohl Sam. Also stürzen sich die Drake Bruder in ein weiteres Abenteuer auf der Suche nach dem verborgenen Piratenschatz. Natürlich ist auch Viktor Sullivan mit von der Partie und begleitet die Brüder bei deren Suche.

Gameplay Technisch hat sich nicht viel verändert. Die Welten sind zwar Linear, jedoch sind diese etwas offener als in den vorherigen Teilen gestaltet und man kann es wagen andere Wege zu gehen um diese zu erforschen, z.B. kleinere Schätze zu suchen. Die Kletteranimationen an sich sind sehr gut umgesetzt, laufen wirklich sehr gut von der Hand und bereiten den gewissen Nervenkitzel. Die Rätsel die im Spiel vorkommen können ein wenig fordern, sind aber nicht allzu schwer zu lösen.

Aufgefallen ist mir auf jeden Fall auch die zerstörerische Umgebung. Fast das komplette Umfeld lässt sich mit schweren Waffen oder mit Handgranaten demolieren und die Spezialeffekte können sich wirklich sehen lassen ala James Bond!

„Uncharted 4: A Thief’s End“ ist wirklich bombastisch und sieht sehr gut aus. Die Grafik vom Spiel zeigt uns wie Spiele auf der PS4 auszusehen haben und was die Hardware der PS4 noch alles so drauf hat. Für mich ist „Uncharted 4: A Thief’s End“ das bisher beste grafische und optische Spiel was ich bisher auf einer Konsole gesehen habe. Ich dachte mir die ganze Zeit, spiele ich gerade eben oder ist dies ein Film was ich vor mir sehe. Allein die Details der Landschaften und der Charaktere sehen sehr gut aus.

Eigentlich bin ich so der Typ der z.B. die Haare oder die Augen in Spielen kritisiert, doch Naughty Dog hat hier wirklich gute Arbeit geleistet. Diese sehen nämlich sehr detailiert und real aus. Die Wasserffekte in „Uncharted 4: A Thief’s End“ haben es mir besonders angetan: Die Bootsfahrten in „Uncharted 4: A Thief’s End“ habe ich sehr genossen und da hatte man Lust sofort in den Fernseher hineinzuspringen und im Wasser abzutauchen. Auffallend waren ebenso die menschlichen Gesten, welche Drake während des Spielens macht und sich z.B. an einer Wand abstößt um schneller zu laufen.

Hinweis: Das Testmuster wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Vielen Dank nochmals!

  • Story
  • Grafik
  • Gameplay
  • Spielspaß
5

FAZIT

Entwickler Naughty Dog schickten mich mit „Uncharted 4: A Thief’s End“ auf ein letztes großes Abenteuer mit einem meiner größten Helden der Sony Konsole. Die Erzählung der Geschichte, die Charaktere und die Grafik haben mich wirklich nicht enttäuscht und ich war hin und weg vom Spiel. Dieser Teil der Uncharted Reihe hat mir so gut gefallen, dass es für mich zu einen der derzeit besten Spielen zählt. Natürlich hat auch Uncharted 4: A Thief’s End einen Multiplayer aber der Fokus liegt bei diesem Spiel auf der Story. Die Spieldauer der Story dauerte bei mir knappe 16h, was für mich vollkommen ausreichte um mich von der Geschichte mitreißen zu lassen. Ich kann allen PS4 Besitzern und Fans der Uncharted Reihe dieses Spiel wirklich sehr ans Herz legen. Begleitet Natan Drake auf seinem letzten Abenteuer, er hat es sich wirklich verdient!

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